Archiv für Juli, 2009

Der Tag war enspannt

Veröffentlicht in Lebenundso mit Tags , , am 31. Juli 2009 von funkstille

Denn anstatt zu arbeiten, habe ich nur „gearbeitet“.
Heut Abend wird sich zeigen, was am selbigen Abend noch geplant ist.
Und morgen kommt meine Lieblingskris.
Ich freu mich :) .
Luft und so.

Und zu guter letzt noch ein gutes Zitat von Bukowski.

„Ich tauche unter.
Angenehmes Gefühl.
Die Welt weiß nicht, wo ich bin.“

Wenn schon niveaulos, dann wenigstens mit Stil.

Veröffentlicht in Lebenundso mit Tags , , am 30. Juli 2009 von funkstille

Es gibt so einige Dinge zu berichten.
Da wäre zu Anfang der Dienstag, den ich abends mit Hannah verbracht habe.
Zuerst ging’s los, Raumspray suchen. Mein Zimmer stinkt. Ja tatsächlich. Ich kann es mir nicht erklären, warum, aber es ist so.
Vielleicht aufgrund der schwarzen Vorhänge, du urpsrünglich wohl mal weiß waren.
Die Suche gestaltete sich aber als problematisch.
Ergebnis: kein Raumspray.
Danach entschlossen wir uns, ins Kap zu gehen, um dort etwas zu trinken.
Chardonnay, der wirklich beste, den ich jemals getrunken habe.
Nach einiger Skepsis entschloss sich dann auch Catha dazu, einen zu trinken.
Aus einem wurden zwei, und mit steigendem Alkoholpegel sank konträr dazu das Niveau.
Daraus lässt sich dann auch der Blogtitel schließen: Das Niveau geht bergab, aber wenigstens sehen wir dabei gut aus und trinken Wein. Allerdings muss ich sagen, dass ich schwer enttäuscht war. Es tat sich ein unendlicher Abgrund auf, als Catha mir doch allen Ernstes sagte, dass sie niemals die Gummibärenbande zu Ende geschaut hatte; außerdem war sie der Meinung, dass Darkwing Duck „dieser reiche Typ, der immer in seinem Geld schwimmt“, ist.
Traurig, wirklich traurig.
Der Rest des Abends drehte sich noch um weitaus unwichtigere Dinge, wie zum Beispiel bestimmte Fotoshootings („Wenn er die sieht, muss er doch kotzen, im gebundenen Portfolio können sie dann ja gleich eine Kotztüte dranhängen“, „Ich hab morgen meinen letzten Schultag“). Außerem war der Nebentisch doch recht amüsant.
Demnach also ein gelungener Abend.

Manchego & Chardonnay

Manchego & Chardonnay

Gestern war auch nett.
Nach der Arbeit auf den Balkon, das Wetter ausnutzen, mein Buch fertig gelesen (genau wie heute, also zwei Bücher in zwei Tagen abfertigen, das ist auch ganz passabel), danach eingeschlafen.
Ich habe keinen Sonnenbrand wie die breite Masse derzeit.
Danach ging’s in die Stadt, einen „stilvollen“ Abschied feiern.
Diesmal war es nicht ganz so stilvoll, es beschränkte sich auf Sixpacks und Wodka im Schlosspark, nicht sonderlich berauschend.
Jedenfalls ist mein Mitbewohner jetzt ausgezogen…

Die Highlights des heutigen Tages?
1. Das nächste Gehalt kommt aufgrund von „Komplikationen“, wie es mein Arbeitgeber nannte, erst im Oktober.
Das heißt: Kein Gehalt in August und September.
Das wiederum heißt wahrscheinlich: Meine Pläne bezüglich September fallen wohl flach.

Des Weiteren wurde der PIN meiner Kreditkarte ausspioniert, weswegen ich erst wieder in zehn Tagen auf Geld zugreifen kann. Aber auf welches Geld auch, es kommt ja erst im Oktober….

Pathetisch-romantische Verklärung

Veröffentlicht in Lebenundso am 27. Juli 2009 von funkstille

Ich sitze gerade auf dem Balkon, rauche eine Zigarette, trinke ein Glas gut gekühlten Chardonnay und höre William Fitzsimmons.
Pathetisch-romantischer geht es nun wirklich nicht.
Die einzigen Nebengeräusche sind Grillenzirpen und das leise Prasseln von Regen auf den Bäumen.
Leider auch die Autobahn im Hintergrund, aber man kann Geräusche schließlich filtern.

Genau diese Szenerie bewegt zum Nachdenken.
An „alte“ Zeiten, an gegenwärtige Zeiten, an zukünftige Zeiten.
Allgegenwärtig ist natürlich die Liebe, in all ihren Formen.
Gerade eben liebe ich den Moment, einfach auf dem Balkon zu sitzen, ein Glas Wein zu trinken und nachzudenken.
Das Nachdenken bezieht sich natürlich, wie könnte es anders sein, auf die Liebe, wie sie sich bei jedem im Kopf sofort ausbreitet, wenn man dieses Wort hört.

An alte Liebe denken erweckt zeitgleich sowohl wunderschöne als auch traurige Erinnerungen.
Aber ich muss doch sagen, dass die schönen Momente überwiegen, und teilweise ein Lächeln auf meine Lippen zaubern.
An neue, gegenwärtige oder zukünftige Liebe denken erweckt wohl eher Misstrauen, wenn nicht sogar Angst.
Man weiß nicht, was einen erwartet.
Und man weiß nicht, was man erwarten soll.

Gott, ich fühle mich gerade so unglaublich psychisch labil.
Pathetisch-romantisch eben.