Wake up wake up

Veröffentlicht in Lebenundso am 22. November 2009 von funkstille

Gefühle sind sowieso etwas Seltsames. Nie genau zu definieren. Nie wirklich zu beschreiben. Und niemals eindeutig.
Gefühle sind auch an Erwartungen gebunden. Sehr fest sogar.
In meinem doch schon 20 jährigen Leben habe ich gelernt, meine Erwartungen zurückzuschrauben.
Ich habe generell keine Erwartungen an Niemanden, wirklich Niemanden, außer an mich selbst, und sogar diese sind nicht sonderlich hoch.
Wenn möglich, Erwartungen einfrieren, auf Null schalten und dort so lange wie möglich zu lassen.
Aber manchmal kommt es eben doch noch durch. Manchmal hat man einfach Erwartungen an andere Leute, die man partout nicht abstellen kann. Das muss nichts Großes sein, aber es ist im Grund etwas „Selbstverständliches“, etwas, das man eben erwartet.
Man merkt erst, dass es etwas Großes ist, wenn dieses Selbstverständliche mal nicht da ist. Wenn es fehlt.
Und dann fällt man in ein Loch.
Und das ist ein recht großes, schwarzes Loch, ein Brunnenschacht, ein Faß ohne Boden.
Man fällt und fällt und fällt, ohne Ende, es wird nicht besser, und nirgends ein Seil oder ein Vorsprung, an dem man sich halten könnte.
Und jetzt?
Was soll man machen.
Nichts.
Man kann nichts machen.
Man muss mit dem Strom schwimmen, in den man getrieben wird.
Und dieser Strom ist etwas Ungewisses.
Ungewissheit ist sowieso das wohl schlimmste Gefühl, das ich mir vorstellen kann.
Gefühle eben, hatten wir ja.

Scheiß Abend

Veröffentlicht in Lebenundso am 21. November 2009 von funkstille

Ich bin enttäuscht.
Ich verstehe es nicht.
Ich bin wütend.
Ich fühle mich beschissen.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.

201109

Veröffentlicht in Lebenundso mit Tags am 20. November 2009 von funkstille

Die Mittagspause war gut. Kaffee im Kap mit netter Begleitung. Und der Rest des Tages war auch akzeptabel.
Heute Abend geht’s in die Stadt. Mal ganz untypisch mit anderen Leuten. Zumindest sieht’s bis jetzt so aus.

Schönen Abend.